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Die Sammlung umfaßt rund 4.500 originale Exponate. Sammlungsgebiet ist das Zwanzigste Jahrhundert, den eindeutigen Schwerpunkt bildet die Abstrakte Kunst - abstrakt in diesem Fall zu verstehen als Sammelbegriff für das schier unbegrenzte Spektrum jedweder nichtfigürlicher, nichtgegenständlicher Malerei.
Die erste Hälfte des Jahrhunderts wird durch einige wenige Werke derjenigen Künstler vertreten, die gewissermaßen als klassische Moderne das Wurzelgeflecht unserer heutigen zeitgenössischen Kunst darstellen.
Das Profil der Sammlung wird allerdings von der Kunst der zweiten Hälfte unseres Jahrhunderts geprägt. Hier ist es ein konzeptionelles Desiderat, einen Künstler möglichst in Form eines repräsentativen Querschnitts seines uvres zu sammeln.
Diese Künstler sind in der Sammlung mit einem größeren Konvolut (in der Regel zwischen 50 und 150 Originalen) vertreten.
Die Werkgruppen werden ergänzt durch einzelne Werke (in der Regel zwischen 1 und 5) von Künstlern, die ebenso wertgeschätzt werden, aber - zumeist aus rein pragmatisch pekuniären Gründen heraus - nicht systematisch gesammelt werden können.
Einen eminent wichtigen Faktor der Sammlung bilden die Werkblöcke jüngerer, noch nicht etablierter Künstler. Diese Künstler zu fördern, in gemeinsamer 'Pionierarbeit' ihr Werk bekannt zu machen, ist ein zentrales Ziel. Innerhalb der Sammlung steht, respektive hängt die Junge gleichberechtigt neben der etablierten Kunst.
Das Präsentieren der Sammlung in Ausstellungen wird begeleitet von Buchpublikationen, die die jeweiligen uvres dokumentieren und insbesondere philosophisch und literarisch reflektieren.
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